Goldlexikon

Goldgehalt:

Der Goldgehalt wurde früher in Karat gemessen. Karat wurde nochmals unterteilt in Grän. Auch der Silbergehalt wurde übrigens in Karat gemessen. 24-Karat waren reines Gold. Die Angaben in Karat sind zwar gebräuchlich, sind aber nicht für die Kennzeichnung auf dem Schmuck zulässig. Der Goldgehalt muss auf Schmuck in Tausendstel als 3-stellige Zahl (333, 750..) angegeben werden.
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Karat:

Karat stellt eine Maßeinheit dar. So wurde früher z.B. der Reinheitsgehalt von Gold in Karat gemessen. Das Gewicht von Edelsteinen wird in Karat angegeben.

Karat leitet sich aus dem griechischen Wort keration ab, welches übersetzt „Johannisbrot“ heißt. Früher wurden die getrockneten Samenkörner von Johannisbrot als Wiegeeinheit für Edelsteine verwendet. Grund hierfür war, dass die Samenkörner ein gleichbleibendes Eigengewicht haben und sich sehr gut für kleine Gewichtseinheiten geeignet haben.
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Seifengold:

Seifengold, auch Goldseife oder Waschgold genannt, entsteht bei der Verwitterung von Goldvorkommen. Das Seifengold lagert sich – in reiner Form oder in Verbindung mit anderen Substanzen – in Bächen oder Flüssen ab, nachdem das Geröll durch Witterungseinflüsse meistens durch Wasser weggespült wurde. Die Form des Seifengolds ist meist Staub oder Körner.
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Unze:

Die Unze, insbes. die Feinunze wird international als Handelsgewicht für Edelmetale eingesetzt. Es ist eine alte Maßeinheit, das Gewicht entspricht der Apotheker-Unze (1oz.tr. = 31.1035 g). Dabei bezieht sich die Unze allerdings nur auf den Edelmetallanteil. Die Unze wird in manchen Ländern aber auch bei Lebensmitteln benutzt, dies ist jedoch in Deutschland nicht zulässig, denn die Unze wurde ursprünglich ein Handelsgewicht eingesetzt. Daneben war die Unze auch die Grundlage für die ersten auf Edelmetallen basierende Münzprägungen.
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Kurantmünzen:

Unter Kurantmünzen versteht man Münzen, bei denen der Metall- und Kurswert beinahe gleich hoch sind. Diese Kurantmünzen haben eine unbegrenzte Gültigkeit. Sie hatten vor allem vom Altertum bis hin zum ersten Weltkrieg eine große Bedeutung. War der Metallwert der Münzen jedoch geringer, als der Kurswert, so wurden die Münzen nicht Kurantmünzen, sondern Scheidemünzen genannt. Die heutigen Edelmetallmünzen sind keine Kurantmünzen, da sie nicht mehr für den Zahlungsverkehr geprägt werden, sondern rein für Sammler oder Anleger geprägt werden.
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Krügerrand:

Der Krügerrand ist die bis heute weltweit bekannteste Goldanlagemünze, er beinhaltet eine Unze Gold und wird mit einer Feinheit von 22 Karat geprägt. Der Name des Krügerrands leitet sich her von dem südafrikanischen Politiker Paul Kruger und dem gesetzlichen Zahlungsmittel in Südafrika, dem Rand. Obwohl er nicht als Bargeld gedacht ist, ist der Krugerrand ein offizielles Zahlungsmittel in Südafrika und das, obwohl er keinen aufgeprägten Nennwert hat.
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Gold:

Gold wird seit Jahrtausenden als Schmuck verwendet und wird seit dem 6. Jahrhundert vor Chr. als Zahlungsmittel benutzt. Gold war eins der ersten Metalle, dass von Menschen verarbeitet wurde da es leicht zu verarbeiten ist. In einigen Kulturen wird Gold als ritueller Gegenstand benutzt.

Gold ist hauptsächlich in Australien, Südafrika, USA und Russland zu finden und kann zum Beispiel bei Auswaschungen aus Flussablagerungen und Gesteinsprengung gewonnen werden. Es werden ungefähr 3000 Tonnen Gold pro Jahr produziert.
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Weißgold:

Gold wird seit Jahrtausenden als Schmuck verwendet und wird seit dem 6. Jahrhundert vor Chr. als Zahlungsmittel benutzt. Gold war eins der ersten Metalle, dass von Menschen verarbeitet wurde da es leicht zu verarbeiten ist. In einigen Kulturen wird Gold als ritueller Gegenstand benutzt.

Gold ist hauptsächlich in Australien, Südafrika, USA und Russland zu finden und kann zum Beispiel bei Auswaschungen aus Flussablagerungen und Gesteinsprengung gewonnen werden. Es werden ungefähr 3000 Tonnen Gold pro Jahr produziert.
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Weißgold:

Weißgold entsteht wenn Gold mit etwas Palladium oder Nickel zusammengeschmolzen wird. Dann verblasst die gelb goldene Farbe zu einem dreckigen grau. Nickel ist keine gute Alternative für die Herstellung von Weißgold da viele allergisch reagieren, stattdessen sollen nur Platin oder Palladium verwendet werden.
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Goldgewinnung:

Goldgewinnung bezeichnet man die Art und Weise Gold zu gewinnen. Die älteste Methode ist die Gewinnung durch Waschen. Hierbei wird der Sand eines Flusses gesiebt und nach Goldpartikeln gesucht. Diese Methode ist sehr aufwendig und nur gering erfolgreich. Allerdings wird diese Methode von Hobbysuchern heute noch verwendet. Außerdem kann Gold durch Bergbau gewonnen werden, sowie durch Amalgation.
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Goldlegierung:

Goldlegierung ist eine Legierung und bedeutet das ein Metall mit weiteren Metallen oder Nichtmetallen zusammengeschmolzen wird. Um Schmuck herzustellen wird Gold zum Bespiel mit Silber, Kupfer, Palladium und Nickel zusammengeschmolzen.
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Goldbarren:

Goldbarren war praktisch der Vorgänger der Geldmünze, die 2000 vor ch. In Gebrauch genommen wurde. Goldbarren bestehen aus zusammengeschmolzenen Metallen oder Halbmetallen die dann in eine Form gegossen werden bis sie zu einem festen Barren erstarren, oder ausgestanzt werden in der Form eines Blechstückes. Scheideanstalten sowie Banken stellen Edelmetall-Barren her. Es gibt auch Goldbarren mit Motiven, wie z.B Sternzeichen oder Glücksbringer.
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Goldmünzen:

Goldmünzen bestehen zum größten Teil aus Gold und wurden früher als Zahlungsmittel verwendet. Heute werden nur noch Sammler Goldmünzen brauchen. Die Goldmünze entstand im 6. Jahrhundert vor Christus, als der lydische König die Goldmünzen in einer einheitliche Größe und Wert mit einem Prägestempel anfertigen ließ. Die schwerste Goldmünze der Welt stammt aus Kanada. Sie hat einen Wert von 1 millionen kanadischer Dollar und wiegt 100 kg.
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Goldpreis:

Der Goldpreis wird beeinflusst durch Angebot und Nachfrage von Gold. Ölpreise sowie der US-Dollar sind weitere Faktoren die den Goldpreis beeinflussen können.
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Goldreserve:

Goldreserven sind nationale Goldbestände wofür die Zentralbank oder ein Finanzministerium die Verantwortung trägt. Früher dienten Goldreserven als Absicherung der nationalen Währung. Die Deutsche Bundesbank verwaltet heute ungefähr 3400 Tonnen Gold. Außerdem sollen Goldreserven ein Vertrauen und Stabilität der eigenen Währung sichern.
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Goldschmuck:

Goldschmuck sind Schmuckstücke sowie Ringe, Ketten, Ohrringe und Armreifen, die aus Gold hergestellt sind. Goldschmuck wird hauptsächlich zur Verschönerung einer Person verwendet. Goldschmuck sollte aber nur dann als „Goldschmuck“ bezeichnet werden wenn der Anteil an Gold mindestens 50 % der verwendeten Metalle beträgt.
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Goldwaage:

Eine Goldwaage ist ein Messgerät womit die Masse bzw. das Gewicht von Gold bestimmt werden kann. Eine spezielle Waage ist die Dichtewaage. Experten können mit dieser Waage das Verhältnis von Masse und Volumen bestimmen, z. B bei einem Ehering. Dieses Verhältnis kann dann mit der dichte von reinem Gold verglichen werden, und somit kann der Experte den Anteil von reinem Gold im Ehering bestimmen.
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Graugold:

Graugold ist ein Palladium-haltiges Weißgold. Graugold besteht aus bis zu sechs verschiedenen Komponenten. Der Grundfarbton ist eher gräulicher als das Nickel-Weißgold und er Palladium Anteil muss mindestens 13-16% größer sein.
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